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KI-generierte Bildwelt · Künstlerische Inszenierung

HERZWERK · ROCK AUS WÜRZBURG

Bis nichts mehr bleibt

Ohne Maske vor dem eigenen Spiegel: Jeder Zweifel bekommt eine Stimme, jeder neue Schritt eine Bedeutung.

Album
SEISHIN
Laufzeit
5:16
Im Album
Track 3 von 9
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SONG, COVER & ALBUM

Was bleibt, wenn die Angst fällt?

Im dritten Track von „SEISHIN“ sucht das lyrische Ich die Begegnung mit sich selbst. Hinter dem Training stehen lange verschwiegene Zweifel und der Wunsch, sich der eigenen Unsicherheit zu stellen. Der Spiegel zeigt das alte Ich, während der Text nach einer freieren Zukunft greift.

Der Titel wird zum wiederkehrenden Ruf, alles in diesen inneren Kampf zu legen. Zitternde Hände, Dunkelheit und Feuer verdichten den Wunsch, sich von Angst und Flucht zu lösen. Die Stärke, die dabei entsteht, wächst auch in den stillen Momenten ohne Applaus.

Zum Schluss richtet sich der Blick auf das, was nach dem Fallen der Zweifel noch trägt. Der eigene Wille und das innere Feuer verbinden den Song mit dem roten Faden des Albums: sich den eigenen Schatten zu stellen und den nächsten Schritt zu finden.

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DIE WORTE HINTER DER MUSIK

Bis nichts mehr bleibtDie Lyrics.

Songtext: Dominik Laux · HERZWERK

Atme schwer. Blick nach vorn. Alles brennt. Doch ich geh weiter. Bis nichts mehr bleibt.

Ich komm nicht her, um leicht zu gehen, ich komm hierher, um mich zu sehen. Ohne Maske, ohne Flucht, nur mein Herz und diese Wucht. Jeder Satz reißt an meiner Haut, jeder Atem klingt zu laut. Doch in mir schreit eine Stimme klar: „Gib nicht auf, du bist noch da.“ Ich hab zu lange klein gedacht, zu oft geschwiegen, zu oft gelacht, wenn innerlich die Welt zerfiel und einfach alles war zu viel. Jetzt steht mein Schatten neben mir, doch er hat keine Macht mehr hier. Ich heb den Kopf, ich zahl den Preis, weil ich weiß, was Stärke heißt.

Wenn meine Hände zittern, bleibt mein Wille wach. Wenn meine Knie fast brechen, geb ich noch nicht nach. Ich such kein leichtes Leben, ich such den echten Kampf. Denn alles, was mich fordert, gibt meiner Seele Kraft.

Ich geb alles, bis nichts mehr bleibt, bis mein Herz gegen die Stille schreit. Bis der Schmerz keinen Namen mehr trägt, bis mein Feuer durch die Dunkelheit schlägt. Bis nichts mehr bleibt, keine Angst, die mich noch hält. Bis nichts mehr bleibt, nur mein Wille gegen diese Welt.

Brenn es aus. Reiß es ein. Keine Flucht. Ich bleib. Bis nichts mehr bleibt. Bis nichts mehr bleibt.

Der Spiegel kennt mein altes Ich, doch dieser Blick gehört mir nicht. Ich seh die Zweifel, seh den Dreck, doch ich lauf nicht mehr vor mir weg. Schweiß tropft runter wie Beweis, jeder Muskel wird zu Eis. Dann kommt die Glut, dann kommt der Zorn, ich fall zurück und drück nach vorn. Kein Applaus, kein heller Schein, nur ein Kampf mit mir allein. Kein Mitleid, kein Heiligenschein, nur der Wille, hart zu sein. Ich hab gelernt, was keiner sieht: Dass Stärke oft im Stillen blüht. Nicht wenn es leicht ist, zeigt sich Mut, sondern erst in Schmerz und Wut.

Wenn alles schwer wird, fang ich erst an. Wenn alles leer wird, komm ich näher ran. Ich brenne leise, doch ich brenne tief. Ich werde stärker mit jedem Krieg.

Ich geb alles, bis nichts mehr bleibt, bis mein Herz gegen die Stille schreit. Bis der Schmerz keinen Namen mehr trägt, bis mein Feuer durch die Dunkelheit schlägt. Bis nichts mehr bleibt, keine Angst, die mich noch hält. Bis nichts mehr bleibt, nur mein Wille gegen diese Welt.

Ich war der Junge, der stets Zweifel trug, der sich selbst viel zu oft betrog. Doch aus dem Bruch in meiner Brust, entstand die Kraft – ganz unbewusst. Nicht auf Ruhm, nicht auf Schein, nur darauf, frei zu sein. Wenn ich heute untergehe, dann im Sturm und nicht im Sand. Mit den Narben auf der Seele und dem Feuer in der Hand.

Nimm mir den Schlaf! Nimm mir die Ruhe! Nimm mir den Weg! Ich geh durch die Glut! Nimm mir den Halt! Nimm mir das Licht! Doch meinen Willen brichst du nicht! Bis nichts mehr bleibt! Bis nichts mehr bleibt! Ich brenn mich frei, bis nichts mehr bleibt!

Ich geb alles, bis nichts mehr bleibt, bis mein Herz gegen die Stille schreit. Bis der Schmerz keinen Namen mehr trägt, bis mein Feuer durch die Dunkelheit schlägt. Bis nichts mehr bleibt, keine Angst, die mich noch hält. Bis nichts mehr bleibt, nur mein Wille gegen diese Welt. Ich geb alles, bis nichts mehr bleibt, bis mein Blut in jeder Ader schreit. Bis der letzte Zweifel in mir fällt, und nur noch steht, was mich zusammenhält.

Bis nichts mehr bleibt. Keine Angst. Keine Flucht. Nur Feuer. Nur ich.

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