
Cover ansehen ↗HERZWERK · ROCK AUS WÜRZBURG
Unter Druck
Die Last liegt auf der Brust. Aus Druck, Zweifeln und Rissen formt sich ein Wille, der standhält.
- Album
- SEISHIN
- Laufzeit
- 4:58
- Im Album
- Track 2 von 9
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SONG, COVER & ALBUM
Unter Last wird der Blick klar.
„Unter Druck“ verbindet das Gewicht im Training mit dem Druck des Alltags. Kopf und Seele ziehen in unterschiedliche Richtungen, während Narben an vergangene Belastungen erinnern. Im Bild des Stahls bekommt diese Spannung eine Form: Das lyrische Ich fühlt sich durch den Widerstand geprägt.
Der Refrain führt diese Verwandlung immer wieder zusammen. Unter Last wird der eigene Blick klarer, und aus Angst und Wut entsteht neuer Antrieb. Wiederholungen, Beton und ein brennender Puls geben diesem inneren Vorgang die körperliche Bildsprache von „SEISHIN“.
Auch Müdigkeit und Leere haben ihren Platz. Gerade im tiefsten Moment sucht die Stimme nach ihrem Grund zum Weiterleben und Weitergehen. Am Ende bleibt das Bild eines Menschen, den der Druck geformt hat.
Mehr über „SEISHIN“ ↗DIE WORTE HINTER DER MUSIK
Unter DruckDie Lyrics.
Atme ein. Halt stand. Alles wird schwer. Doch ich breche nicht. Ich werde Stahl.
Jeder Tag legt Gewicht auf meine Brust, doch ich drücke es weg, weil ich es muss. Keine Ausrede, kein leiser Plan, nur der Puls, der mich weitertragen kann.
Der Kopf sagt: „Stopp“, doch die Seele schreit: „Noch ein Schritt durch die Dunkelheit.“ Ich hab Narben, doch sie reden nicht, sie erinnern mich nur: Ich zerbreche nicht.
Schweiß auf Beton, Blick geradeaus, ich halte den Druck und die Dämonen aus. Was mich gestern fast begraben hat, wird heute Brennstoff für die nächste Tat.
Wenn alles fällt, bleibe ich stehen, wenn alles brennt, geh ich hindurch. Tief in mir wird etwas wach, aus jedem Riss kommt neue Kraft.
Unter Druck werd ich klar, unter Last werd ich wahr. Wenn die Welt auf mir liegt, heb ich sie hoch, bis sie bricht.
Unter Druck, unter Schmerz, pumpt das Feuer durch mein Herz. Ich bin nicht hier, um klein zu sein, ich press mein Leben in Stahl hinein.
Push. Breathe. Break. Rise. Unter Druck. Unter Druck. Ich brech nicht. Ich wach auf.
Keine Gnade im Spiegelbild, nur ein Blick, ungezähmt und wild. Ich hab zu oft mit mir selbst verhandelt, hab Angst in Wut und Wut in Kraft verwandelt.
Jede Wiederholung schreibt mein Gesetz, jeder Muskel brennt, jeder Nerv ist verletzt. Doch ich liebe diesen Kampf, diesen ehrlichen Schmerz, weil er Lügen verbrennt, tief in meinem Herz.
Ich will nicht glänzen, ich will bestehen, will durch den Sturm und nicht daneben stehen. Was mich drückt, macht mich nicht klein, es hämmert die Kraft in die Knochen hinein.
Wenn ich falle, fall ich nach vorn, aus Staub wird Glut, aus Glut wird Zorn. Ich such kein Licht, ich mach es selbst, bis mein Schatten in sich zerfällt.
Unter Druck werd ich klar, unter Last werd ich wahr. Wenn die Welt auf mir liegt, heb ich sie hoch, bis sie bricht.
Unter Druck, unter Schmerz, pumpt das Feuer durch mein Herz. Ich bin nicht hier, um klein zu sein, ich press mein Leben in Stahl hinein.
Ich war müde, ich war leer, jeder Atemzug war schwer. Doch genau in diesem tiefen Loch fand ich den Grund, warum ich noch weiter geh, weiter steh, weiter brenn, weiter leb.
Leg mehr Gewicht auf meine Seele! Ich trag es! Leg mehr Druck auf meine Knochen! Ich halt es!
Alles, was mich brechen soll, schürt die Wut, das Maß ist voll! Druck wird Kraft, Schmerz wird Licht, ich knie nicht, ich knie nicht!
Unter Druck werd ich klar, unter Last werd ich wahr. Wenn die Welt auf mir liegt, heb ich sie hoch, bis sie bricht.
Unter Druck, unter Schmerz, pumpt das Feuer durch mein Herz. Ich bin nicht hier, um klein zu sein, ich press mein Leben in Stahl hinein.
Unter Druck. Nicht gebrochen. Nur geformt.








