
Cover ansehen ↗HERZWERK · ROCK AUS WÜRZBURG
Nicht Genug
Noch ein Schritt, noch ein Schlag. Der Wunsch nach mehr trifft auf die Frage, wann man sich selbst genug sein kann.
- Album
- SEISHIN
- Laufzeit
- 4:04
- Im Album
- Track 4 von 9
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SONG, COVER & ALBUM
Zwischen Antrieb und Selbstzweifel.
„Nicht genug“ beginnt mit einer inneren Stimme, die jede Leistung hinterfragt. Fehler werden zu Gewichten, Grenzen zu Käfigen. Aus dem Gefühl, den eigenen Ansprüchen und denen der Welt nie zu genügen, entsteht ein rastloser Antrieb.
Der Refrain treibt diese Spannung vorwärts: noch ein Schritt, noch ein Schlag, noch mehr Feuer im Blut. Zugleich lässt der Text seine eigene Härte fraglich werden. Die leiseren Zeilen fragen, ob hinter dem ständigen Kampf auch eine Sehnsucht nach Frieden liegt.
Im letzten Refrain verschiebt sich der Blick. Das Herz soll wieder gefüllt sein, und im Wunsch nach mehr wird ein Ruf nach Leben hörbar. So zeigt der vierte Song von „SEISHIN“ sowohl die Energie als auch die Unruhe des eigenen Ehrgeizes.
Mehr über „SEISHIN“ ↗DIE WORTE HINTER DER MUSIK
Nicht GenugDie Lyrics.
Noch nicht. Mehr. Atme. Nicht genug.
Ich steh im kalten Licht, seh mir selbst ins Gesicht, und diese Stimme in mir fragt: „War das alles, was du bist?“ Ich zähl die Fehler wie Gewichte, leg sie stumm auf meine Brust. Jeder Zweifel drückt mich tiefer, doch ich heb ihn aus der Luft. Kein Applaus, kein goldner Schein, nur mein Puls gegen Beton. Ich hab Frieden nie gefunden, also lauf ich ihm davon.
Und wenn mein Körper brennt, wenn mein Kopf zerreißt, spür ich etwas tief in mir, das mich weiter beißen heißt.
Nicht genug, nicht genug, da brennt noch Feuer in meinem Blut. Nicht genug, ich will mehr, auch wenn mein Schatten an mir zerrt. Noch ein Schritt, noch ein Schlag, noch ein Nein gegen den Tag. Nicht genug, nicht genug, bis mein Zweifel schweigen muss.
Ich war nie der, der genug war, nicht für mich, nicht für die Welt. Hab gelernt, dass jedes Fallen meine Knochen neu zusammenstellt. Jede Grenze war ein Käfig, jede Angst ein alter Schwur. Doch ich tret die Türen ein, folg der Wut wie einer Spur. Meine Hände zittern leise, doch mein Blick bleibt hart und klar. Ich bin nicht hier, um still zu werden, ich bin hier, weil ich noch war.
Und wenn mein Atem bricht, wenn die Nacht mich frisst, find ich diesen einen Funken, der noch nicht erloschen ist.
Nicht genug, nicht genug, da brennt noch Feuer in meinem Blut. Nicht genug, ich will mehr, auch wenn mein Schatten an mir zerrt. Noch ein Schritt, noch ein Schlag, noch ein Nein gegen den Tag. Nicht genug, nicht genug, bis mein Zweifel schweigen muss.
Mehr als Schmerz! Mehr als Angst! Mehr als alles, was mich hält! Mehr als gestern! Mehr als Staub! Mehr als diese enge Welt! Ich bin nicht fertig! Ich bin nicht satt! Ich reiß mich los von dem, was mich gebrochen hat!
Vielleicht such ich zu viel in jedem neuen Morgen. Vielleicht trag ich den Druck wie ein Messer unter Sorgen. Doch irgendwo in mir liegt mehr als nur der Krieg. Ich kämpf nicht nur zum Sterben, ich kämpf für meinen Sieg.
Nicht genug, nicht genug, da brennt noch Feuer in meinem Blut. Nicht genug, ich will mehr, auch wenn mein Schatten an mir zerrt. Noch ein Schritt, noch ein Schlag, noch ein Nein gegen den Tag. Nicht genug, nicht genug, bis mein Zweifel schweigen muss. Nicht genug, nicht genug, doch ich verlier mich nicht im Blut. Nicht genug, ich will mehr, doch mein Herz bleibt nicht mehr leer. Noch ein Schritt, noch ein Schlag, ich steh auf, egal was war. Nicht genug, nicht genug, weil in mir noch Leben ruft.
Noch nicht. Nicht leer. Nicht tot. Nicht genug.








