
Cover ansehen ↗HERZWERK · ROCK AUS WÜRZBURG
SCHWEISS UND SCHATTEN
Im Spiegel wartet das alte Ich. Zwischen Stahl, Schweiß und Schatten beginnt der Kampf um den nächsten Schritt.
- Album
- SEISHIN
- Laufzeit
- 4:38
- Im Album
- Track 1 von 9
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SONG, COVER & ALBUM
Der Schatten trägt dein Gesicht.
Der erste Song von „SEISHIN“ stellt sein Gegenüber vor den Spiegel: Es trägt dasselbe Gesicht, kennt jede Schwäche und begleitet das lyrische Ich bis ins Training. Hanteln und Wiederholungen werden zum Ort einer inneren Auseinandersetzung mit Zweifeln, Erschöpfung und alten Stimmen.
Im Refrain verbinden sich Schweiß, Schatten und das Feuer unter der Haut. Der Text lässt Müdigkeit und schwere Schritte ausdrücklich zu Wort kommen. Aus dem wiederholten Aufstehen entsteht eine Kraft, die das lyrische Ich in sich selbst findet.
Damit eröffnet „Schweiß und Schatten“ die Motive des Albums: den Blick auf das eigene Gegenüber, den Willen zum Weitergehen und den Herzschlag als Antrieb. Der Schatten verliert seine Macht, während die eigene Stimme lauter wird.
Mehr über „SEISHIN“ ↗DIE WORTE HINTER DER MUSIK
SCHWEISS UND SCHATTENDie Lyrics.
Ich seh ihn im Spiegel. Er trägt mein Gesicht. Er kennt meine Schwäche. Doch heute gewinnt er nicht. Schweiß und Schatten.
Kaltes Licht auf müder Haut, der Raum ist leer, doch mein Puls wird laut. Jeder Atem kratzt wie Glas, doch ich geh weiter, Schritt für Schritt durch Hass. Die Hantel liegt da, ein stummes Gericht, mein Kopf sagt: „Lass es“, doch ich breche nicht. Ich greif nach Stahl, als wär er mein Gebet, weil in jedem Satz ein Stück von mir entsteht. Schweiß auf dem Boden, Schatten im Blick, ich kämpf gegen mich und komm stärker zurück. Was mich verfolgt, was mich nachts noch zerreißt, wird hier verbrannt, bis es endlich schweigt.
Wenn die Zweifel wieder flüstern, dreh ich die Stimmen leise. Wenn mein Schatten nach mir greift, geh ich tiefer in die Reise. Ich such kein Licht von außen, ich trag die Glut in mir. Und alles, was mich brechen will, verendet jetzt und hier.
Schweiß und Schatten, Feuer unter Haut. Ich fall nicht zurück, ich steh wieder auf. Schweiß und Schatten, mein Krieg tief in mir. Jeder Tropfen sagt: Ich bleibe hier. Ich kämpf gegen mein altes Ich, doch heute hält es mich nicht. Schweiß und Schatten, ich brech nicht im Licht.
Breathe. Push. Burn. Rise. Schweiß. Schatten. Brenn. Weiter.
Der Spiegel zeigt mir, was ich war, ein müder Blick, zu oft nicht klar. Zu viele Nächte, zu viel Gewicht, zu viele Stimmen: „Du schaffst das nicht.“ Doch jede Narbe schreibt mein Gesetz, jeder Schmerz hat mich neu vernetzt. Nicht in die Knie, nicht in den Staub, ich zieh mich hoch, auch wenn keiner glaubt. Kein Held, kein Mythos, kein perfekter Plan, nur ein Mensch, der nicht mehr stoppen kann. Ich hab mein Feuer im Dunkeln entfacht, und mein Schatten hat es selbst bewacht.
Ich hör dich atmen, tief in der Nacht. Doch deine Ketten haben keine Macht. Du bist nicht verloren, du bist nur noch nicht frei. Geh durch den Schatten, dann bricht er entzwei.
Schweiß und Schatten, Feuer unter Haut. Ich fall nicht zurück, ich steh wieder auf. Schweiß und Schatten, mein Krieg tief in mir. Jeder Tropfen sagt: Ich bleibe hier. Ich kämpf gegen mein altes Ich, doch heute hält es mich nicht. Schweiß und Schatten, ich brech nicht im Licht.
Manchmal bin ich müde, manchmal bin ich leer. Manchmal wiegt jeder verdammte Schritt einfach tonnenschwer. Doch wenn die Dunkelheit mich ruft, ruf ich lauter zurück. Ich bin nicht der, der aufgibt, ich bin der nächste Augenblick. Ich bin der Atem nach dem Fall, der Wille nach dem Schmerz. Ich bin der Schlag in meiner Brust, ich bin mein eigenes Herz.
Schatten, komm näher! Ich kenn dein Gesicht! Du warst mal stärker, doch heute nicht! Schweiß auf der Haut! Feuer im Blut! Alles, was dunkel war, wird jetzt zu Wut! Ich lauf durch die Nacht! Durch Schmutz und durch Staub! Mein Schatten wird still, denn mein Herz schlägt laut!
Schweiß und Schatten, Feuer unter Haut. Ich fall nicht zurück, ich steh wieder auf. Schweiß und Schatten, mein Krieg tief in mir. Jeder Tropfen sagt: Ich bleibe hier. Ich kämpf gegen mein altes Ich, doch heute hält es mich nicht. Schweiß und Schatten, ich brech nicht im Licht. Schweiß und Schatten, kein Weg mehr zurück. Ich trag meine Narben wie brennendes Glück.
Schweiß auf dem Boden. Schatten im Blick. Ich war nie verloren. Ich kam nur zurück.









