
Cover ansehen ↗HERZWERK · ROCK AUS WÜRZBURG
Ruf der Meere
Die Ferne ruft – und aus langem Warten wird der Mut, die vertraute Küste hinter sich zu lassen.
- Laufzeit
- 4:50
- Im Album
- Track 1 von 9
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SONG, COVER & ALBUM
Sehnsucht wird zum Kompass.
„Ruf der Meere“ erzählt von einem Menschen, den das Vertraute nicht mehr hält. Hinter ihm schläft die Stadt; vor ihm liegen Wasser, Nebel und ein unbekannter Horizont. Die Reise beginnt mit einem inneren Ruf, dem er lange nicht gefolgt ist.
Gesucht werden weder Gold noch neues Land. Im Mittelpunkt steht die Hoffnung, in der Ferne einen Sinn und vielleicht die eigene Seele wiederzufinden. Alte Karten geben keine Sicherheit mehr – Sehnsucht und Vertrauen in den Weg werden zum Kompass.
Als Auftakt von „Die Chronik des ersten Rufes“ setzt der Song die Reise in Bewegung. Die Küste verschwindet, und gerade im Loslassen entsteht zum ersten Mal das Gefühl, nicht mehr verloren zu sein.
Mehr über „Die Chronik des ersten Rufes“ ↗DIE WORTE HINTER DER MUSIK
Ruf der MeereDie Lyrics.
Ich stand am Rand der alten Welt... und hörte, wie die Ferne meinen Namen sprach.
Der Morgen liegt in grauem Licht, der Wind fährt kalt durch mein Gesicht. Vor mir nur Wasser, weit und schwer, doch irgendwas ruft aus dem Meer.
Die Stadt schläft stumm in meinem Rücken, aus Stein, aus Pflicht, aus kaltem Staub. Doch draußen, wo die Wellen flüstern, wird jeder Traum in mir wieder laut.
Ich seh den Himmel sich verbiegen, als wär dahinter noch ein Tor. Und tief in mir beginnt ein Ziehen, als wär ich nie für hier gebor’n.
Was liegt dort draußen hinterm Licht? Was wartet dort im Nebel? Vielleicht verliert man, was man ist, doch findet seine Seele.
Der Ruf der Meere trägt mich fort, weit über Sturm und Sterne. Ich such kein Gold, ich such kein Land, ich such den Sinn der Ferne.
Wo jeder Horizont zerbricht, fängt etwas Neues an. Und wenn die Welt mich hier vergisst, folgt mein Herz dem Ozean.
Oh-oh-oh, die Tiefe ruft nach mir. Oh-oh-oh, ich bleib nicht länger hier.
Die alten Karten sind verblasst, kein Name steht am Rand der Welt. Nur Linien aus Salz und Hoffnung, die keiner fest in Händen hält.
Ich hab zu lang am Rand gewartet, mit schwerem Herzen, leerer Hand. Doch Sehnsucht wird in stillen Stunden zum Kompass in ein fremdes Land.
Der Mond zieht silbern über Wellen, als legte er mir Spuren frei. Und irgendwo in schwarzen Tiefen ruft etwas Fremdes leis: „Komm heim.“
Was liegt dort draußen hinterm Licht? Was schläft in alten Fluten? Vielleicht muss man dem Sturm vertrau’n, um wieder sich zu suchen.
Der Ruf der Meere trägt mich fort, weit über Sturm und Sterne. Ich such kein Gold, ich such kein Land, ich such den Sinn der Ferne.
Wo jeder Horizont zerbricht, fängt etwas Neues an. Und wenn die Welt mich hier vergisst, folgt mein Herz dem Ozean.
Vielleicht ist dort kein Paradies, kein Licht, das ewig brennt. Vielleicht ist nur der Weg dorthin der Grund, warum man Sehnsucht kennt.
Und wenn die Nacht mich ganz verschlingt, vielleicht trägt sie mich heim. Doch lieber geh ich mit dem Wind, als hier nur still zu sein.
Der Ruf der Meere trägt mich fort, weit über Sturm und Sterne. Ich such kein Gold, ich such kein Land, ich such den Sinn der Ferne.
Wo jeder Horizont zerbricht, fängt etwas Neues an. Und wenn die Welt mich hier vergisst, folgt mein Herz dem Ozean.
Und als die Küste hinter mir verschwand... war ich zum ersten Mal nicht verloren.









