
Cover ansehen ↗HERZWERK · ROCK AUS WÜRZBURG
Dem Himmel entgegen
Ein Vogel im Nebel weckt eine Frage: Warum nicht ich? Aus einem Traum wird der erste Schritt in die Freiheit.
- Laufzeit
- 5:16
- Im Album
- Track 2 von 9
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SONG, COVER & ALBUM
Warum nicht ich?
Ein lautloser Vogel bringt die Welt des erzählenden Ichs in Bewegung. Was zunächst unerreichbar erscheint, wird zu einem eigenen Traum: Flügel aus Holz, Draht und Hoffnung sollen den Weg aus der Enge am Boden öffnen.
„Dem Himmel entgegen“ verbindet den Wunsch zu fliegen mit dem Wunsch, frei zu leben. Angst und Zweifel bleiben Teil der Reise. Entscheidend wird der Moment, in dem der erste Schritt ein Sprung ins Ungewisse ist.
Auch das Fallen gehört dazu. Aus Scherben wächst der Wille, erneut fliegen zu lernen. Im zweiten Kapitel der Chronik wird aus der Sehnsucht nach Ferne der Mut, die eigenen Grenzen zu erproben.
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Dem Himmel entgegenDie Lyrics.
Ich sah einen Vogel im Nebel.
Lautlos. Frei. Fast nicht von dieser Welt.
Und tief in mir fragte etwas:
Warum nicht ich?
Der Morgen lag in grauem Licht, der Himmel hing so nah. Ein Flügelschlag im kalten Wind, und nichts war mehr wie es war.
Ich stand allein im nassen Gras, mit Erde an der Haut. Doch etwas rief von weit oben, leise, wild und laut.
Aus altem Holz und Hoffnung baute ich mir ein Zeichen. Aus Draht, aus Traum, aus stiller Wut, um nicht am Boden zu bleiben.
Der Wind sprach meinen Namen, der Abgrund schwieg vor mir. Ich schloss die Augen einen Moment, und hörte tief in mir:
Ich will fliegen, bis der Wind mich trägt. Ich will frei sein, bis die Angst vergeht.
Ich will steigen, wo kein Zweifel mich hält. Dem Himmel entgegen, raus aus dieser Welt.
Ich will leben, auch wenn der Sturm mich schlägt. Und tief in mir ruft alles: Warum nicht ich? Warum nicht ich?
Die Nacht war voller Sternenstaub, mein Schatten viel zu klein. Ich band die Flügel an mein Herz, und trat ins Dunkel ein.
Kein Gold, kein Stahl, kein sichrer Plan, nur Feuer unter Eis. Der Vogel zog durch schwarze Wolken, als ob er etwas weiß.
Die Stimmen wurden leiser, der Boden hielt mich fest. Doch manchmal ist der erste Schritt ein Sprung ins Ungewisse.
Ich will fliegen, bis der Wind mich trägt. Ich will frei sein, bis die Angst vergeht.
Ich will steigen, wo kein Zweifel mich hält. Dem Himmel entgegen, raus aus dieser Welt.
Ich will leben, auch wenn der Sturm mich schlägt. Und tief in mir ruft alles: Warum nicht ich? Warum nicht ich?
Vielleicht sind Flügel nur ein Traum, vielleicht hält nichts für immer. Doch wer den Himmel einmal hört, trägt ewig dieses Schimmern.
Und wenn ich falle, bleib ich nicht liegen. Aus jeder Scherbe lern ich wieder fliegen.
Ich will fliegen, bis der Wind mich trägt. Ich will frei sein, bis die Angst vergeht.
Ich will steigen, wo kein Zweifel mich hält. Dem Himmel entgegen, raus aus dieser Welt.
Ich will leben, stärker als die Angst in mir. Und tief in mir ruft alles: Warum nicht ich? Warum nicht ich?
Ein Vogel. Ein Blick. Ein Sprung.
Und irgendwo zwischen Erde und Himmel wurde ich frei.









