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KI-generierte Bildwelt · Künstlerische Inszenierung

HERZWERK · ROCK AUS WÜRZBURG

Zwischen zwei Monden

Alles ist verbunden, alles ist verfügbar – doch mitten im Fortschritt sucht ein Herz nach etwas Echtem.

Album
Die Chronik des ersten Rufes
Laufzeit
6:19
Im Album
Track 6 von 9
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SONG, COVER & ALBUM

Viel Licht. Und die Sehnsucht nach Echtheit.

Eine Stadt aus Glas, Stahl und Neon wächst bis zum Horizont. Über ihr stehen ein bewohnter Mond und ein künstliches Licht aus Metall. In dieser Zukunft sind die technischen Möglichkeiten riesig geworden, während zwischen den Menschen die Nähe verloren geht.

Bäume leben in Glaskäfigen, Kinder kennen den Wald nur noch aus Bildern, und selbst eine Blume hat ihren Duft verloren. Der Text fragt, was vom Fortschritt bleibt, wenn Natur, Stille und echte Wurzeln dafür verschwinden.

„Zwischen zwei Monden“ erzählt von der Suche nach Menschlichkeit in einer Welt, die nie schläft. Unter Stahl und Regen bleibt ein Ruf der Erde hörbar – und die Hoffnung, dass im Menschen noch Platz für echtes Leben ist.

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DIE WORTE HINTER DER MUSIK

Zwischen zwei MondenDie Lyrics.

Songtext: Dominik Laux · HERZWERK

Kein Platz mehr auf der Erde. Also bauten wir den Himmel voll.

Die Stadt zieht sich bis zum Horizont, aus Glas und Stahl und kaltem Licht. Millionen Herzen schlagen hier, doch keiner sieht dem andern ins Gesicht.

Der Regen fällt durch Neonfarben, auf Straßen, die nie schlafen geh'n. Und über uns hängt still der echte Mond, bewohnt von denen, die nicht mehr unten leben.

Daneben brennt ein zweites Licht, ein künstlicher Stern aus Metall. Eine Basis wie ein neuer Gott, über Beton und Datenhall.

Wir wollten höher, immer weiter. Doch je größer diese Welt hier wird, desto kleiner wird der Mensch darin.

Zwischen zwei Monden such ich noch den Himmel. Neon in den Augen, doch mein Herz bleibt still.

Kein Platz mehr auf der Erde, also flohen wir ins Licht. Doch in all dem neuen Glanz fanden wir uns selber nicht.

Zwischen zwei Monden lebt die Stadt, doch sie träumt nicht mehr. So viel Licht in jeder Straße, doch die Seele bleibt leer.

Die Bäume stehen in Glaskäfigen, als Erinnerung an grüne Zeit. Kinder lernen Wald aus Bildern, Natur ist nur Vergangenheit.

Die Luft schmeckt schwer nach heißem Strom, nach Motor, Regen, Plastikstaub. Und irgendwo im zwanzigsten Stock wächst eine Blume ohne Duft.

Wir bauten Brücken bis zum Mond, wir formten Sterne aus Maschinen. Doch niemand fragte, was uns fehlt, wenn keine echten Wurzeln blieben.

Willkommen in der Zukunft. Alles ist verbunden. Alles ist verfügbar. Nur du bist verschwunden.

Wir wollten schneller, immer heller. Doch jeder Schritt aus dieser Welt hat etwas Echtes weggestellt.

Zwischen zwei Monden such ich noch den Himmel. Neon in den Augen, doch mein Herz bleibt still.

Kein Platz mehr auf der Erde, also flohen wir ins Licht. Doch in all dem neuen Glanz fanden wir uns selber nicht.

Zwischen zwei Monden lebt die Stadt, doch sie träumt nicht mehr. So viel Licht in jeder Straße, doch die Seele bleibt leer.

Wir bauten Zukunft aus Stahl, doch vergaßen das Grün. Wir jagten jeden Fortschritt, bis die Nächte nie mehr ruh'n.

Wir nannten es Fortschritt, wir nannten es Macht. Doch der Himmel wurde enger mit jedem Turm aus Glas und Macht.

Der echte Mond trägt Städte. Der zweite Mond trägt Schuld. Die Erde trägt die Narben von eurer Ungeduld.

Sag mir, wo sind die Sterne hin?

Hinter Werbung, Rauch und Glas.

Sag mir, wo ist Stille noch?

Dort, wo ihr sie vergaßt.

Sag mir, was bleibt vom Menschen, wenn alles künstlich wird?

Ein Herz, das nach dem Echten sucht, obwohl es sich verirrt.

Die Stadt schläft nie, doch träumt schon lange nicht. Wir haben alles hell gemacht und verloren dabei das Licht.

Zwischen zwei Monden such ich noch den Himmel. Neon in den Augen, doch mein Herz bleibt still.

Kein Platz mehr auf der Erde, also flohen wir ins Licht. Doch in all dem neuen Glanz fanden wir uns selber nicht.

Zwischen zwei Monden ruft die Erde leis nach mir. Unter all dem Stahl und Regen lebt noch irgendwas in ihr.

Zwischen zwei Monden steh ich klein im Lichtermeer. Und ich frag mich, ob wir leben, oder nur noch funktionier'n.

Kein Platz mehr auf der Erde...

Doch vielleicht noch Platz in dir.

Zwischen zwei Monden...

brennt noch ein echtes Licht.

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