
Cover ansehen ↗HERZWERK · ROCK AUS WÜRZBURG
Wenn die Nacht blüht
Die Nacht antwortet. In Kälte und Dunkelheit werden Farben sichtbar, die im Lärm des Lichts verborgen blieben.
- Laufzeit
- 5:44
- Im Album
- Track 4 von 9
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SONG, COVER & ALBUM
Schönheit auf der dunkelsten Seite.
Der Song beginnt mit einer Suche am Rand der Nacht. Sterne schweigen, das Herz ist schwer, und Dunkelheit erscheint zunächst wie ein Ort, vor dem man fliehen muss. Doch die Nacht selbst nimmt das Gespräch auf.
Blaue Eisblumen werden zum Bild für Schönheit, die gerade unter schwierigen Bedingungen wachsen kann. Der Dialog verändert den Blick auf Kälte, Einsamkeit und Schmerz: In der Stille wird eine Nähe möglich, die vorher nicht zu hören war.
Am Ende richtet sich die Suche nach innen. „Wenn die Nacht blüht“ erzählt von einem Weg zu Selbstbegegnung und Frieden – dort, wo zuerst nur Leere vermutet wurde.
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Wenn die Nacht blühtDie Lyrics.
Ich hab dich gesucht... zwischen Sternen und Stein.
Ich war immer hier. Du warst nur zu laut, um mich zu hören.
Ich geh allein durch silbernes Licht, der Mond malt Wege auf gefrorenen Stein. Ich frag die Sterne: Warum bin ich hier? Doch jeder Stern schweigt mich tiefer hinein. Meine Hände kalt, mein Herz so schwer, die Welt wird weit und ich werde klein. Ich such den Sinn am Rand dieser Nacht, doch vielleicht such ich nur dich allein.
Ich bin der Schatten, der dich nicht bricht. Ich bin die Stille, wenn alles spricht. Du nennst mich dunkel, doch siehst du nicht: In meiner Kälte wächst auch Licht.
Wenn alles fällt, was hält mich dann?
Vielleicht der Ort, vor dem du fliehst.
Wenn keine Sonne mich finden kann,
bin ich die Nacht, die für dich blüht.
Wenn die Nacht blüht, seh ich Farben im Schwarz. Blaue Blumen aus Eis wachsen tief in mein Herz. Ich hab den Sinn gesucht in der endlosen Weite, doch fand einen Funken auf der dunkelsten Seite. Wenn die Nacht blüht, bin ich nicht mehr allein. Selbst im kältesten Schmerz kann noch Schönheit sein.
Ich hab dich immer nur gefürchtet, wie ein Ende ohne Klang. Doch jetzt seh ich blaue Eisblumen dort, wo vorher Leere stand. Jeder Schritt durch deine Kälte zieht mich seltsam in den Bann. Weil ich hier in der Dunkelheit mich endlich selber sehen kann.
Ich nahm dir nie dein Licht. Ich nahm dir nur den Lärm. Du musstest erst im Schatten stehen, um deine Seele atmen zu hör'n. Ich bin kein Fall, ich bin kein Grab. Ich bin der Raum, der dich empfängt. Wenn alles Licht dich verlassen hat, bin ich das Dunkel, das dich kennt.
Warum bist du so schön, wenn du doch dunkel bist?
Weil Schönheit nicht verschwindet, nur weil das Licht erloschen ist.
Warum friert mein Herz, doch schlägt so laut in mir?
Weil Eisblumen nur wachsen, wenn die Kälte dich berührt.
Wenn die Nacht blüht, seh ich Farben im Schwarz. Blaue Blumen aus Eis wachsen tief in mein Herz. Ich hab den Sinn gesucht in der endlosen Weite, doch fand einen Funken auf der dunkelsten Seite. Wenn die Nacht blüht, bin ich nicht mehr allein. Selbst im kältesten Schmerz kann noch Schönheit sein.
Ich dachte, diese Dunkelheit will alles von mir nehmen.
Nein, ich wollte dir nur zeigen, was wir im Licht nicht sehen.
Ich dachte, all die Kälte macht jedes Leben klein.
Doch manche Blume blüht erst, wenn die Welt gefroren scheint.
Nicht alles, was dunkel ist, will uns bezwingen. Manches muss kalt sein, um uns zum Blühen zu bringen. Nicht alles, was einsam ist, ist leer und verloren. Manchmal wird Schönheit aus Stille geboren.
Wenn die Nacht blüht, seh ich Farben im Schwarz. Blaue Blumen aus Eis wachsen tief in mein Herz. Ich hab den Sinn gesucht in der endlosen Weite, doch fand meinen Frieden auf der dunkelsten Seite. Wenn die Nacht blüht, bin ich nicht mehr allein. Selbst im kältesten Schmerz kann noch Schönheit sein. Wenn die Nacht blüht, trag ich Frieden in mir. Denn was ich gesucht hab, war die ganze Zeit hier.
Ich war nie dein Ende.
Du warst mein Weg zurück.
Wenn die Nacht blüht...
seh ich mich im Licht.









