
Cover ansehen ↗HERZWERK · ROCK AUS WÜRZBURG
Smaragdgrün
Tief im Wald wird aus dem Verirren eine Rückkehr zu sich selbst – und aus der Suche nach Antworten ein Moment der Stille.
- Laufzeit
- 4:41
- Im Album
- Track 3 von 9
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SONG, COVER & ALBUM
Nur ein Gast in deinem Grün.
„Smaragdgrün“ führt aus dem Lärm der Städte zwischen Wurzeln, Moos und Schatten. Dort antwortet eine Stimme, die lange überhört wurde. Im Gespräch zwischen dem Suchenden und dem Wald verändert sich die Bedeutung des Verlorenseins.
Der Wald verspricht keine fertigen Antworten. Er bietet Stille, Nähe und einen Ort, an dem nichts verlangt werden muss. Die Berührung mit der Erde wird zur Verbindung mit den eigenen Wurzeln.
Die Erkenntnis, nur Gast in der Natur zu sein, zieht sich durch den Song. Aus Rücksicht und dem Loslassen der Flucht entsteht Zugehörigkeit: Wer leise kommt, darf bleiben.
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SmaragdgrünDie Lyrics.
Manchmal verirrt man sich nicht, weil man den Weg verloren hat.
Manchmal führt der Wald dich tiefer, damit du endlich still wirst.
Ich hab dein Licht gesehen … tief zwischen den Bäumen.
Tritt leise. Nicht alles, was lebt, will gefunden werden.
Ich lauf allein durch nasses Laub, der Mond hängt blass im schwarzen Geäst. Zwischen Wurzeln, Stein und Schatten spür ich, was mich atmen lässt.
Es brennt nicht hell, es ruft nicht laut, doch zieht es mich mit sanfter Wucht.
Ich hab die Menschen oft gesehen, mit schweren Schuhen, blindem Blick. Doch du gehst langsamer als sie und lässt den Lärm der Welt zurück.
Bist du der Wald, der mit mir spricht?
Ich bin die Stimme, die ihr vergesst.
Ich hab mich tief in dir verirrt.
Vielleicht kehrst du nur in dich ein.
Smaragdgrün, du atmest tief in meinem Schwarz. Wie ein stiller Wald aus Licht wächst du langsam durch mein Herz.
Ich bin nur Gast in deinem Grün, nur ein Schatten, der versteht: Ich bin noch lange nicht verloren, nur weil kein Zeichen vor mir steht.
Ich hab so lang nach Sinn gefragt, in Städten voll von kaltem Lärm. Doch jede Antwort war aus Stein, und echte Nähe blieb mir fern.
Jetzt knie ich hier, berühr die Erde, zum ersten Mal nicht auf der Flucht. Ich bin nicht länger nur der Sucher – vielleicht hab ich mich selbst gesucht.
Ich bin nicht zahm, ich bin nicht euer, ich bin der Schatten unter Kronen. Doch weil du ohne Feuer kommst, darfst du in meiner Stille wohnen.
Wenn ich nur Gast bin, warum fühl ich mich zu Haus?
Weil deine Seele hier nicht flieht – sie atmet aus.
Warum zeigst du dich gerade mir?
Weil du nur atmest, nichts verlangst von mir.
Smaragdgrün, du atmest tief in meinem Schwarz. Wie ein stiller Wald aus Licht wächst du langsam durch mein Herz.
Ich bin nur Gast in deinem Grün, nur ein Schatten, der versteht: Ich bin noch lange nicht verloren, nur weil kein Zeichen vor mir steht.
Ich kam mit Fragen – du gabst mir Stille. Ich kam ohne Halt – du gabst mir Wurzeln.
Atme langsam. Kämpf nicht weiter. Leg den Lärm in meine Nacht.
Nicht alles, was schweigt, braucht Stimmen und Worte. Manches bleibt heilig an unberührten Orten.
Smaragdgrün, du atmest tief in meinem Schwarz. Wie ein stiller Wald aus Licht wächst du langsam durch mein Herz.
Ich bin nur Gast in deinem Grün, nur ein Schatten, der versteht: Ich war verloren – nun nicht mehr blind, weil wir auf Erden alle Gäste sind.
Tritt leise, wenn du wiederkommst.
Ich bin nur Gast in deinem Grün.
Dann darfst du bleiben.
Smaragdgrün.









